Fototechnik - Ich will mich verändern und verkaufe ein paar Objektive und Zeugs - Evtl. Interesse?

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Hallo liebe Freunde und Foto-Follower!

Ich will gar nicht lange drum herum reden. Dieser Beitrag enthält ein bisschen Werbung für einiges Fotoequipment, von dem ich mich gerne trennen möchte.

Es hat sich in den letzten Jahren bei mit angesammelt und dann doch Staub angesetzt, weil es zum Teil durch anderes oder besseres ersetzt worden ist.

Also habe ich mich in einer Art vorgezogenem Frühjahrsputz daran gemacht und ein paar eBay-Auktionen eingestellt. Es handelt sich um die folgenden Objektive und Zeugs, die nun für eine Woche feilgeboten werden:

Na Ihr wisst schon. Und wenn nicht, ist's auch nicht schlimm. So ein Befreiungsschlag tut immer gut. :-)

Viele Grüße
vom Tom

Frühling, du wunderbare Zeit...

Jedes Jahr um etwa die gleiche Zeit, erfasst mich erneut die Begeisterung. Der Frühling ist da. Nach langem Grau, endlich blüht es in allen Farben, wächst und sprießt, vermittelt die Kraft der neuen Saison.

Ich muss dann einfach zur Kamera greifen, durch den Garten schleichen und die jungen Triebe und die frischen Blüten fotografieren. Ja, auch wenn sie wieder aussehen, wie im letzten Jahr. Und auch wenn sie uns schon in ein paar Wochen wieder so ganz normal und alltäglich vorkommen werden.

Also schnell das Makroobjektiv auf die Kamera, die Blende weit auf, damit alles so schön im weichen Bokeh versinkt - und hoffnunglos der Romantik hingeben...

 

Mein neues Handy / Spielzeug

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Ich habe mir ein neues Handy gekauft. :-)

 
Ein Smartphone, um genau zu sein. Also ehrlich gesagt, hatte ich auch vorher schon ein Smartphone. 
Es war das HTC-Touch Diamond 2 mit Windows Mobile 6.5. Eigentlich auch ein tolles Gerät mit seiner Edelstahleinfassung und schon lange vor dem iPhone 4 einer Displayauflösung von 800 x 480px. 
Und doch... Allein das Fehlen einer Entwicklergemeinde und die daher geringe Anzahl vorhandener Apps, hat mich immer etwas neidig in andere Richtungen schauen lassen. Eigentlich nur in eine Richtung... in die eines Android Gerätes.

Und dann habe ich es wahr gemacht. Seit einem knappen Monat bin ich nun mit dem Nexus S unterwegs, dem neuen Google-Smartphone. Ich will hier gar nicht lange beschreiben, was dass alles tolles kann. Wen das im Detail interessiert, der kann es hier (http://www.google.com/nexus) nachlesen. Jedenfalls bin ich total begeistert. Über das große Display und das dabei trotzdem leichte Gerät. Über die tollen Apps und die gute Integration all der Googlefunktionen, die ich zum Teil sowieso schon länger nutze. Was ich z.B. auch super praktisch finde, ist die Nutzung von Dropbox auf dem Handy. So habe ich immer alles wichtige dabei, ohne mir dazu vorher irgendwelche Gedanken machen zu müssen. Wer von Euch übrigens Dropbox noch nicht nutzt, dies aber vor hat, kann sich auch über diesen Link (http://db.tt/zuCj3IL) bei dem Dienst anmelden und startet sofort mit 250MB mehr Speicher für die Empfehlung, als bei einer Anmeldung ohne Empfehlungslink.
Oder irre finde ich auch die Teamviewer-App, über die man nun sogar schnell vom Handy aus mal eben den PC der Mama wieder "reparieren" kann. Oder die ...   Nein, das fange ich jetzt nicht an. Ich könnte ja endlos schwärmen was alles geht. Blöd finde ich noch, dass die Skype App keine Videotelefonie unterstützt, auch nicht bei WLAN-Verbindung...  Das erklärt sich mir nicht, da eigentlich technisch alle Voraussetzungen da sind. Aber das liegt ja nicht am Teelefon. Hat da einer von Euch eine gute Alternative? Videotelefonie vom Handy zum PC ...?

Naja, ansonsten... falls sich jemand für das Gerät interessiert, kann ich gerne auf Nachfrage meine Erfahrungen weitergeben.
Achso, und falls jemand an dem HTC-Touch Diamond 2 Interesse haben sollte, auch einfach nachfragen bitte. 

Euer Tom

Mein neuer Fotorucksack von Lowepro

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Auf der Photokina, vor ein paar Tagen, habe ich mir einen neuen Fotorucksack gekauft.

Irgendwie habe ich das Fototaschenproblem für mich noch nicht abschließend gelöst. Es gibt ja so viele unterschiedliche Situationen, an denen man immer irgend eine andere Art von Tasche gebrauchen könnte. Manchmal, möchte man einfach die komplette Ausrüstung samt Laptop und Elektronikzubehör mitnehmen und braucht dafür den Riesenrucksack. Ein anderes Mal, will man gerade nur die Kamera mit einem angesetzten Objektiv dabei haben. Oder doch noch ein weiteres Objektiv? Evtl. noch der Blitz? Und was ist mit dem Stativ?

Naja, lange Rede, kurzer Sinn. Die Tasche passt nie! Und wenn, dann ist es manchmal der Tragekomfort oder die Bedienung, die einen am Ende doch davon abhält, die Tasche zu nehmen, die da gerade verfügbar wäre. Und andereseits nervt es mich auch, zu viele verschiedene Taschen herumstehen zu haben, nur weil sie ja gerade mal passen könnten.

Also versuche ich mal dies mal das und nun habe ich also der Sammlung einen Lowepro Fastpack 250 hinzugefügt.

Warum gerade den?
Ich habe mich manchmal in der Situation wiedergefunden, nicht die ganz große Fotoausrüstung mitnehmen zu wollen, aber unbedingt das Laptop. Das Problem: Wenn man sich bei den verfügbaren Taschen umsieht, die ein 15,6" Laptop aufnehmen, stellt man  fest, dass die Rucksäcke sehr schnell sehr groß und schwer werden. Genau das ist beim Fastpack 250 anders. Er ist für die kleine Ausrüstung + Laptop + Fach für persönliches Zeugs ausgelegt.
Nun bin ich ganz froh, diese Lösung gefunden zu haben und warte auf den ersten Einsatzfall.

Und damit es zu Hause nicht gar zu unordentlich wird, habe ich mich entschlossen zwei andere Taschen, die ich bisher "für die kleine Ausrüstung" im Einsatz hatte, zu verscherbeln. Zum einen, meinen Tamrac Expedition 3, der mir als kleiner und strapazierbarer Fotorucksack stets gute Dienste geleistet hat. Nur halt ohne Laptoptasche, die war dann immer noch extra dabei. Zum anderen, meine Schultertasche von Cosmo, einer hierzulande unbekannten Marke. Aber Sie hat die D300 mit angesetztem Objektiv und dazu den SB800 aufgenommen und war so für den schnellen Einsatz auch ganz prima. Letztlich muss ich mir aber eingestehen, dass ich beides nicht wirklich abgenutzt habe. Aber so ist das wohl, wenn man eigentlich immer noch auf der Suche nach der Eier legenden Wollmilchsau ist. ;-)   Für den Fall, dass von meinen Fotofreunden jemand Interesse an den Taschen hat, habe ich den Link auf die jeweilige eBay-Auktion in den Text eingebaut.

Und ich bin jetzt erstmal gespannt, wie das mit dem Fastpack so funktioniert in der praktischen Handhabung. Leicht ist er jedenfalls erstmal.
Ich werde davon berichten.

In weiten Winkeln: Nach langer Partnerschaft trenne ich mich von meinem Landschafts-Zoomobjektiv "Sigma 15-30mm für Nikon" ;-)

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Wir haben uns immer gut verstanden!

Ganz ohne Frage. Und es gibt eigentlich keinen Grund - und doch. Die Zeit ist reif für neue weite Welten.

Im aktuellen Fotomagazin "Nr. 8 / August 2010" gibt es auf Seite 56 einen interessanten Artikel: "Profi-Objektiv vs. Amateur-Variante".
Dieser Artikel traf bei mir genau auf das Gefühl, was sich vielleicht bei so manchem Amateur nach ein paar Jahren einstellt, nämlich der immer wiederkehrenden Frage: "Soll ich mir nicht doch endlich mal was Anständiges kaufen?"
Im Text vergleicht der Autor Claus Geyer 4 Pärchen mit jeweils gleicher Brennweite und Öffnung und beschreibt dabei ganz nebenbei, was ein Profi-Objektiv von seinem deutlich günstigeren Amateur-Pendant unterscheidet. Materialien, Ausstattung, Verarbeitung. Nicht in jedem Falle schlägt sich das unbedingt auch in der Abbildungsleistung wieder. Aber meistens dann doch.

Der Artikel hat natürlich vor allem deshalb meinen Nerv getroffen, weil ich seit längerem dabei bin auf hochwertigere Objektive umzusteigen. Seit längerem? Nun ja, die Gläser sind nicht ganz billig und so ist etwas Zeit zum Sparen und damit auch zum Nachdenken nötig.

Soweit der Vorrede. Jetzt ist nun also bei mir der Weitwinkelbereich an der Reihe. Jahrelang hat mit dafür das Sigma 15-30 mm F3.5-4.5 EX DG ASPHERICAL für Nikon AF-D hervorragende Dienste geleistet. Es ist leicht und trotzdem erstaunlich solide gebaut. Nichts klappert, wie ich es auch schon bei anderen günstigen Objektiven erlebt habe. Die etwas eingeschränkte Lichtstärke war für mich in der Landschaftsfotografie nie ein Problem und die Abbildungsleistung war okay. Es gab eine gewisse Verzeichnung und auch eine moderate Vignettierung. Aber ich konnte damit leben oder im Nachhinein korrigieren.

Hier sind einige Bildbeispiele aus meinem flickrstream, die mit diesem Objektiv entstanden sind: flickr Bilder mit dem Sigma 15-30mm

Und nun, fragt Ihr?  

:)))

Nun habe ich mir das neue Nikon AF-S Zoom-Nikkor 14-24 mm 1:2,8G ED gekauft. Etwas schwerer, etwas lichtstärker, etwas solider gebaut, etwas weniger Abbildungsfehler. 3x so teuer. Das ist der Preis für 4x "etwas..." 
Ob es das Wert war? Weiß ich noch nicht, gehe ich aber ganz stark von aus! Bilder in meinem flickrstream werden folgen.

Das Sigma habe ich nun auf eBay für eine Woche eingestellt. Ich bin davon überzeugt, dass es Hobby- und Urlaubsfotografen immer noch ausgezeichnete Dienste leisten kann. Eines meiner meist geklickten Urlaubsbilder (s.o.) ist damit auf Rhodos entstanden. Sonnenuntergang von einem Berg nahe Kolimbia fotografiert.
Das macht mir Lust auf Urlaub und neue Bilder!  :)
Wie geht es Euch? Auch schon Urlaubs-(Foto-)Lust?

Ein Bild und das Gefühl dazu ...

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Neulich in Berlin.

Auf meinem Rückweg vom CSD.
Nach vielen sonnigen Stunden, plötzlich ein heftiger Schauer.
Und ich unterwegs in den kleinen Seitenstraßen des Prenzlauer Bergs,
meiner all time Lieblingsgegend überhaupt!
Kräftiger Regen, nasses Kopfsteinflaster
und dann reißt der Himmel auf und das Licht bricht wieder durch.
Ein Gefühl von Schönheit, von Vertrautheit, von Zuhausesein übermannt mich.

Meine beiden Omas haben im Prenzlauer Berg gewohnt.
Dort bin ich schon als Kind mit der U-Bahn hingefahren,
habe diesen alten Bezirk mit seinen Straßen und Häusern eingeatmet.
Ein Bezirk, ständig im Wandel und doch auch so konstant.
In einigen schön renovierten Straßen wohnen heute viele Zugezogene.
Auch sie fühlen sich scheinbar angezogen von der Magie dieser Gegend.
Und obwohl sie nicht "von hier" sind - und einiges am liebsten an ihre 
Heimatgewohnheiten angepasst hätten,
haben sie es nicht geschafft, das alte Flair ganz zu vertreiben. 

Für mich nach wie vor ein wunderbarer Fleck auf dem Globus.
Für Euch womöglich nur ein langweiliges Straßenbild. ;-)

Zur Ruhe kommen und die Landschaft genießen...

Ein Wochenende im Edertal. 
Und nicht irgendein Wochenende, nein, das Wochende mit dem besten Wetter in diesem Jahr bisher.
Frühstück mit Seeblick, Spaziergang am See und an den Feldern,
inmitten lieblich geschwungener Landschaft.

So kann man in 2 Tagen soviel Kraft tanken,
wie sonst in einem ganzen Urlaub.
Das tut gut.

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Durch Feld und Flur in Westphalen. Pfingstspaziergang in Bildern.

Pfingsten.
Sommerliches Wetter.
24°C und mehr.
Blühender Raps.
Saftiges Grün.

Endlich kam dann mal alles Gute zusammen:
Die Zeit, 
die Lust nach Kaffee und Kuchen sich draußen zu bewegen,
die richtige Umgebung,
wundervolles warmes Wetter.

Genießen und Kraft tanken.

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Geduld, Liebe zum Detail und Glaube sind alles, was es dazu braucht ...

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Wer hat schon einmal zugesehen, wenn ein buddhistischer Mönch ein riesen Sand-Mandala streut? Das ist schon faszinierend! Diese Präzision mit dem extrem feinen Sand. In diesem Bild gibt es nicht nur Linien, auch Flächen mit Farbverläufen. Erstaunlich wie man das aus Sandkörnern hinbekommen kann!

Das Bild - mit ISO800 und 1/6s aus der Hand - kann nur ein Schnappschuss sein, gibt aber vielleicht eine kleine Vorstellung von der Mühe, die notwendig sein muss, ein Kunstwerk in dieser Größe fertigzustellen.

Wir hatten heute das Glück von Gregor eine kleine private Führung durch die Bhutan-Ausstellung im Museum für Ostasiatische Kunst in Köln zu bekommen. Das war wirklich interessant aber auch notwendig. Ich glaube, ohne dies Führung wären wir wohl relativ schnell ziemlich gelangweilt und ohne Verständnis für das Besondere der Exponate wieder verschwunden. So war es jedoch eine beeindruckende Reise in eine ganz ganz andere Welt.

Empfehlenswert!

Mein Freund, der Baum ... :)

Sind Bäume nicht spannend?

All zu oft läuft man achtlos an ihnen vorbei, weil sie einfach nur so scheinbar langweilig in der Gegend herum stehen.
Aber wenn man sie einmal betrachtet, wenn man es einmal schafft inne zuhalten und ihnen den Blick und auch die Gedanken zu zuwenden, dann erkennt man den ganzen wunderbaren Individualismus eines jeden einzelnen Exemplares, sieht die Spuren, die die Zeiten hinterlassen haben, die abgebrochenen Äste, die Narben in der Rinde, die Biegungen zum Licht.
Und ich bin nicht der erste, der sich dabei die Frage stellt, was dieser Baum wohl schon alles "gesehen" und "erlebt" haben muss, an eben diesem Fleck der Erde, an dem er steht. Die unzähligen Wetter, das Licht des Tages und der Nacht, die Menschen und Tiere, die um ihn geschlichen sind, sich an ihm gerieben haben, vielleicht in seinen Ästen ein Nest bauten.
Eine Fülle des Lebens im Detail, an der wir meist achtlos vorrüber gehen. 

Klar. Wir können ja auch nicht an jedem Baum stehen bleiben und träumen.
Aber ab und an kann es gut tun und so etwas wie Erdung oder Besinnung auf das Ursprüngliche mit sich bringen. 
Und das tut gut. So ging es mir auch, auf diesem Spaziergang neulich, als ganz nebenbei diese beiden Bilder entstanden.

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